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16.01.2026 | Hilti-Blog

Hybridbau - die intelligente Mischbauweise

16.01.2026 | Hilti-Blog

Hybridbau - die intelligente Mischbauweise

Hybridbau – die intelligente Mischbauweise

Der Hybridbau ist ein Bausystem, das die schnelle und flexible Erstellung von Gebäuden unterschiedlichster Art und Nutzung ermöglicht. Der Begriff Hybrid bezeichnet die Kombination verschiedener Baustoffe wie Holz, Stahl und Beton.

Die jeweiligen Stärken der verschiedenen Materialien werden gezielt kombiniert. Basis ist in der Regel der Holzbau. Idealerweise kommt der Holzbau dabei nicht nur als Rohkonstruktion zum Einsatz, sondern wird dank eines hohen Vorfertigungsgrades bereits mit vormontierten Fenstern und Fassaden realisiert.

Die Holzbauspezialisten kennen auch die Vorteile anderer Bauweisen und wissen, wie sich diese sinnvoll mit den Stärken des Holzbaus verbinden lassen. Gerade bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten bietet die Kombination mit Beton klare Vorteile: grosse Spannweiten, ein einfacher Schall- und Brandschutz sowie eine effizientere Installation der Haustechnik.

Vorgefertigte Aussenwände als entscheidender Vorteil

Bei den Aussenwänden spielt der Holzbau seine Stärken in allen Disziplinen aus. In der Produktionshalle können die Wände unter optimalen Bedingungen gefertigt werden – inklusive Fenstereinbau und vormontierter Fassade.

Genau hier zeigen sich die zentralen Vorteile des Hybridbaus: Die vorgefertigten Aussenwände lassen sich in kürzester Zeit montieren, die Gebäudehülle ist rasch geschlossen und der Innenausbau kann unmittelbar beginnen.

Schindeln für Dächer und Fassaden

In Liechtenstein gehören Schindeln seit Jahrhunderten zu den prägenden Elementen der Baukultur. Sie wurden sowohl für Dächer als auch für Fassaden verwendet und sind eng mit der ländlichen wie auch der bürgerlichen Architektur verbunden.

Am häufigsten sind Holzschindeln, vor allem aus Lärchenholz. Lärche ist widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, altert langsam und erhält mit der Zeit die typische silbergraue Patina, die viele historische Gebäude in Liechtenstein auszeichnet. Daneben wurden vereinzelt auch Fichten- oder Tannenschindeln verwendet, vor allem bei einfacheren Wirtschaftsgebäuden.

Die traditionelle Herstellung erfolgte meist durch Spalten von Hand. Gespaltene Schindeln folgen dem natürlichen Faserverlauf des Holzes und sind deshalb deutlich langlebiger als gesägte. Diese Technik war bis ins 19. Jahrhundert üblich und wurde oft von spezialisierten Handwerkenden oder in der Winterzeit von Menschen in der Landwirtschaft selbst ausgeführt.

In Liechtenstein dominieren vor allem rechteckige Schindeln. Sie sind funktional, leicht herzustellen und eignen sich gut für grossflächige Fassaden und Dächer. Besonders an Wohnhäusern, Gasthäusern und Ökonomiegebäuden sind sie weit verbreitet. Eine zweite, ebenfalls häufige Form ist die rund abgeschlossene Schindel, bei der das untere Ende halbrund ausgeformt ist. Diese Form wird vor allem bei repräsentativeren Fassaden eingesetzt.

Seltener sind spitz zulaufende oder rautenartige Schindelformen. Diese kamen vor allem bei Schieferdeckungen oder bei besonderen Fassadenteilen zum Einsatz, etwa an Türmen, Erkern oder kirchlichen Bauten. Schieferschindeln selbst waren in Liechtenstein weniger verbreitet als Holzschindeln und galten als kostspielig. Sie wurden meist nur bei herrschaftlichen oder öffentlichen Gebäuden verwendet.

Typisch für Liechtenstein ist zudem die Doppelnutzung von Schindeln: Viele Häuser waren vollständig geschindelt – Dach und Fassade –, was einen besonders guten Witterungs-Schutz bot. Erst im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurden viele Fassaden verputzt oder mit Stein verkleidet, während die ursprünglichen Schindeln teilweise darunter erhalten blieben.

Bis heute sind Schindeln ein wichtiges Merkmal denkmalgeschützter Bauten. Sie werden bei Restaurierungen bewusst wieder eingesetzt, um den historischen Charakter der Gebäude zu bewahren.



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